Betrieb 21.12.2016

Bis ins Molekül

Tanja Schmidt, Mitarbeiterin der Strukturabteilung, bei der Vorbereitung einer Analyse. Sie legt den Probenträger (siehe Foto unten links) in das Gerät ein.
Tanja Schmidt, Mitarbeiterin der Strukturabteilung, bei der Vorbereitung einer Analyse. Sie legt den Probenträger (siehe Foto unten links) in das Gerät ein.

Dank des neuen MALDI-TOF Massenspektrometers kann CURRENTA Analytik im Bereich Strukturaufklärung ihren Kunden künftig eine noch schnellere und exaktere Strukturanalyse und Identifizierung von Strukturveränderungen bieten.

Sein Name ist MALDI, kurz für Matrix Assisted Laser Desorption Ionization. Und es kann Fragen beantworten, die bislang unbeantwortet blieben. Die Rede ist nicht etwa von einem sprechenden Wesen, sondern von einem messenden Gerät, das auf dem neuesten Stand der Technik ist. "Das MALDI ist ein Massenspektrometer, mit dessen Hilfe wir zum Beispiel die Einzelbausteine von sehr großen Molekülen messen können. Auf diesem Wege ist es möglich, die Masse einer Substanz genau bestimmen zu können und daraus unter anderem ihre Zusammensetzung abzuleiten", erklärt Dr. Laura Tretzel, Leiterin des Labors für Strukturaufklärung mittels Massenspektrometrie. In ihrer Abteilung steht das etwa mannshohe Gerät, das mit einem Hochleistungslaser ausgestattet ist, mit dem die Probe beschossen wird. Es handelt sich dabei um eine sanfte Methode, mit der die Massenbestimmung ohne Spaltung der Substanz möglich ist.

Exakte Ergebnisse

CURRENTA-Analytik-Kunden kommen häufig mit dem Anliegen, verschiedene Kunststoffe analysieren zu lassen. Fragen, die mit Zuhilfenahme der Massenspektrometrie beantwortet werden können, sind beispielsweise: Sind die Einzelbestandteile des Produkts in der gewünschten Zusammensetzung vorhanden? Ist eine Struktur gegebenenfalls während eines Verarbeitungsschritts zu Lasten ihrer sie auszeichnenden Eigenschaften verändert worden? Handelt es sich tatsächlich um den eigenen Grundstoff oder den eines Wettbewerbers? Wie ist ein Konkurrenzprodukt aufgebaut?

Wettbewerbsvorteil geschaffen

Die Beantwortung dieser Fragen ist für Kunden der CURRENTA-Analytik auch für ihre Forschung und Entwicklung wichtig. Mit der Investition in das neue MALDI hat CURRENTA einen Wettbewerbsvorteil geschaffen. Denn: "Nun bieten wir allen Kunden, die vor allem große Moleküle wie zum Beispiel Kunststoffe oder Biomoleküle identifizieren wollen, noch schneller noch exaktere Ergebnisse", resümiert Tretzel.

Auf dem Probenträger sind die Proben aufgebracht. Die Ergebnisse einer Analyse, das sogenannte Massenspektrum, werden auf dem Bildschirm angezeigt.

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