Service-News 27. Juni 2017

Joachim Beyer möchte Security Management weiterentwickeln

Sicherheit und mehr Akzeptanz

Joachim Beyer schätzt die Arbeit seiner Mitarbeiter: Kaum jemand wisse, was das Security Management für den Standort leiste.
Joachim Beyer schätzt die Arbeit seiner Mitarbeiter: Kaum jemand wisse, was das Security Management für den Standort leiste.

"Kaum jemand weiß, was das Security Management für den Standort leistet!" Wenn Joachim Beyer – seit April neuer Leiter dieses Bereichs für die CHEMPARK-Standorte Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen – das sagt, klingt eine gehörige Portion Respekt für die eigenen Leute mit. "Die Dimensionen und die Vielfältigkeit der Security-Leistungen sind den meisten einfach nicht bewusst." Das möchte er ändern. Sein Ziel ist es, nicht nur das hohe Sicherheitsniveau zu bewahren, auch die Akzeptanz der Kunden möchte er steigern.

Worauf es heute ankommt im Security Management? "Servicebereitschaft und fundierte Qualifikation", erklärt Beyer. "Das Bild vom Torsteher mit panzerbrechendem Blick hat längst ausgedient, wenn es überhaupt je gepasst hat. Bei uns arbeiten erfahrene und fachlich qualifizierte Werkschützer, Technik-Experten und studierte Sicherheitsmanager Hand in Hand, damit unsere Partner ungestört produzieren und die Nachbarn ruhig schlafen können."

Hohes Sicherheitsniveau

Das Security Management sorgt dabei auch mit Technik für Sicherheit, betreibt und unterhält beinahe tausend Gefahrenmeldeanlagen, darunter die größte, vernetzte Brandmeldeanlage Europas. Ein Ingenieur und mehrere Techniker kümmern sich um die Planung und Projektierung der Sicherheitstechnik. Eine eigene Gruppe erstellt die dazu notwendigen Analysen und Konzepte im Vorfeld. Revisionsflüge mit einem Multicopter gehören mit zum Leistungsangebot des Security Managements. Hierzu wurden vier Mitarbeiter zu Drohnenpiloten ausgebildet.

Der Zutritt zum CHEMPARK wird durch das Security-Management geregelt. Denn zu einem Chemiepark mit hoch entwickelten Anlagen, in denen auch Gefahrstoffe verarbeitet werden, darf es keinen unkontrollierten Zugang geben. Dazu gibt es klare Vorgaben. "Schutz und Sicherheit liegen genauso im Interesse der Unternehmen und Mitarbeiter auf der einen, wie der Anwohner auf der anderen Seite des Werkzauns", kommentiert Beyer. Der Werkzaun bringt es übrigens auf insgesamt 50 Kilometer Länge, zählt man die Grenzen aller Standorte zusammen. Und jeder Meter davon muss kontrolliert werden. Jeden Tag.

150.000 Besucher im Jahr

Jedes Jahr besuchen rund 150.000 Externe einen der drei CHEMPARK-Standorte. Die Identität jedes einzelnen muss zweifelsfrei festgestellt, der Zweck des Zugangs überprüft, ein entsprechender Ausweis ausgestellt werden. Hierzu gehört auch die Identitätsfeststellung der LKW-Fahrer bei 850.000 Ein- und Ausfahrten, die Kontrolle der erforderlichen Ladepapiere sowie die Überprüfung der Verkehrssicherheit.

Nicht immer stößt das auf Verständnis. "Zutrittskontrollen werden häufig als lästig empfunden, besonders wenn es dabei zu Wartezeiten kommt. Wenig bis gar kein Verständnis haben angekündigte Besucher bzw. Monteure, die dann doch keinen Zugang erhalten, weil der Personalausweis abgelaufen ist und der Führerschein für die Identitätsfeststellung nicht ausreicht", erklärt Beyer. Der erfahrene Diplom-Ingenieur hat lange Zeit die Entsorgungsanlagen der CURRENTA geleitet. Damit bringt der Mittfünfziger neben viel Führungserfahrung auch die richtige Portion Außen-Blick mit, um die wunden Punkte in der externen Wahrnehmung klar benennen zu können. "Die Enttäuschung ist nachvollziehbar, aber wir dürfen nicht anders handeln. Wir werden das künftig jedoch besser verständlich machen. Wir wollen mehr Akzeptanz und ein hohes Niveau an Sicherheit."

Hintergrundinformationen

Sicherheit für das CHEMPARK-Gelände

Kernaufgabe des Werkschutzes ist ein umfassendes Security- und Safety-Management an den CHEMPARK-Standorten. Das heißt: Das Gelände vor unbefugtem Zugang schützen und zu bewachen, Sicherheit und Ordnung am Standort aufrecht zu erhalten, sowie geeignete Interventionen in Gefahrensituationen durchführen.

Das Security Management bietet außerdem individuell zugeschnittene Security-Lösungen für nahezu alle Anforderungen. Hierzu gehören beispielsweise die klassischen Sicherheitsdienstleistungen wie Bewachung und Absicherung von Objekten oder Veranstaltungen, aber auch die Beratung und Erstellung von Sicherheitsanalysen und -konzepten.

Detailinformationen über alle Leistungen finden Sie hier.

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