Ausblick

Gutes beibehalten, Neues wagen

Die insgesamt sehr positiven Ergebnisse haben den bisherigen kommunikativen Ansatz von CURRENTA erneut bestätigt. Die Angebote an den Standorten und auf Landesebene sind bekannt und erfüllen in hohem Maße die Erwartungen. Damit tragen sie positiv zur Akzeptanz des CHEMPARK, der dort produzierenden Unternehmen sowie zur Industrieakzeptanz landesweit bei.

Erfolgreicher Mix wird fortgesetzt

Auch im digitalen Zeitalter wird ein Mix aus verschiedenen Angeboten geschätzt. Der persönliche Kontakt bleibt dabei wichtig. Umso erfreulicher ist, dass die Nachbarschaftsbüros mittlerweile jedem zweiten Bürger und rund 90 Prozent der Stakeholder als Anlaufstelle bekannt sind. Auch die Herausgabe eines eigenen Nachbarschaftsmagazins war ein richtiger Schritt. Digitale Formate runden das Angebot an den Standorten sinnvoll ab – gerade mit Blick auf jüngere Zielgruppen. Diese Mischung aus verschiedenen Kanälen und Formaten wird auch in Zukunft beibehalten.

Die Befragungen haben jedoch deutlich gemacht: Eine kontinuierliche Presse- und Medienarbeit sollte die Unternehmenskanäle weiterhin ergänzen. Bürger schätzen den unabhängigen Blick von Dritten. Ein eindeutiges Signal, dass der CHEMPARK auch zukünftig auf lokale Medienarbeit an den Standorten setzen soll. Das positive Feedback der Stakeholder auf Landes-
ebene bestätigt, dass auch dort die richtigen Formate für Austausch und Information gefunden wurden, etwa mit dem Parlamentarischen Abend. So ist CURRENTA bei Politikern, Verwaltung und NGOs in Düsseldorf bekannt und als Partner geschätzt.

Im Gespräch bleiben

Auf lokaler wie auf Landesebene gibt es allerdings auch Kritikpunkte. Diese wird CURRENTA gezielt aufnehmen. Dazu gehören etwa Hinweise, wie die Themenwahl des Nachbarschaftsmagazins noch besser auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen könnte. Die CHEMPUNKT-App wurde bereits überarbeitet, um die Themen noch passgenauer anzubieten und für mehr Nachbarn attraktiv zu machen.

Umwelt und Sicherheit bleiben zentral

Inhaltlich besteht weiterhin Bedarf bei den Themen Umwelt und Sicherheit. Nach dem ersten Akzeptanzbericht wurden zu diesen Themen verschiedene neue bzw. erweiterte Angebote realisiert. Trotzdem fällt die Bewertung des CHEMPARK zu diesen Aspekten im zweiten Akzeptanzbericht kritischer aus. Es ist zu vermuten, dass hier auch eine gestiegene Erwartungshaltung eine Rolle spielt. Dies lässt sich jedoch aus den Befragungen nicht ermitteln. Fest steht, dass die beiden Themen dauerhaft mit über die Akzeptanz des CHEMPARK entscheiden werden. Daher sollen neue themenspezifische Angebote entwickelt werden. Eine erste Idee ist, diese Aspekte auch stärker bei den Werksrundfahrten aufzugreifen. Zudem soll häufiger und gezielter über Umwelt und Sicherheit in den eigenen Kanälen berichtet werden. Auch neue Ansätze zur Vermittlung der Themen sind denkbar.

Noch mehr Transparenz

Ein weiterer wichtiger Akzeptanzfaktor sind eine offene Kommunikation und transparentes Handeln. Die Mehrheit der Bürger und Stakeholder beurteilt die Transparenz des CHEMPARK positiv. Um die Erwartungen zukünftig noch besser zu erfüllen, werden jedoch weitere Maßnahmen geprüft. Eine Überlegung ist es, umweltrelevante Messdaten online zu veröffentlichen. So hätten Interessierte einen ungefilterten Einblick.

Die junge Generation im Fokus

Zukünftig wird zudem ein besonderer Fokus auf der jüngeren Zielgruppe liegen. Mit den Angeboten der Nachbarschaftsbüros werden sie im Vergleich zu anderen Altersgruppen bislang nicht vollständig erreicht. Es gilt deshalb herauszufinden, welche anderen Formate sich Jüngere wünschen. Würden sie beispielsweise lieber eine virtuelle Rundfahrt statt eine Bustour durch den CHEMPARK machen? Wie können digitale Angebote noch besser an ihre Bedürfnisse angepasst werden? Diese und weitere Fragen gilt es zu klären.

Den Einzelnen im Blick

Doch nicht nur jüngere Nachbarn sollen passende Angebote erhalten. Die Befragungen machen deutlich, dass es für alle passgenaue Formate braucht. Denn die Kommunikationsgewohnheiten und Themeninteressen verschiedener Gruppen variieren stark. Die Perspektiven auf den CHEMPARK sind eben vielfältig. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Die Ergebnisse ermöglichen es CURRENTA jetzt allerdings, Angebote zukünftig noch zielgerichteter zu gestalten. Das kommt etwa bei der Überarbeitung des Newsletters „Politik Curier“ für landespolitische Stakeholder zum Tragen. In der geplanten digitalen Ausgabe werden individuelle Themeninteressen der einzelnen Empfänger nun von Anfang an berücksichtigt.

CURRENTA ist gefragt, weiterhin neue Impulse zu setzen, zu experimentieren und kreativ zu sein. (…)

Vorstand eines Unternehmens im CHEMPARK

Vorreiterrolle – der Anspruch bleibt

Auf Grundlage dieser neuen Erkenntnisse und Ansätze wird CURRENTA seine Nachbarschafts- und Stakeholder-Kommunikation fortentwickeln. Denn das Ziel bleibt, eine gute Nachbarschaft auszubauen und die Erwartungen im Standortumfeld zufriedenstellend zu erfüllen. Für andere Unternehmen möchte CURRENTA mit seinem Ansatz außerdem Vorreiter beim Thema Industrieakzeptanz sein.
Deshalb wird das Unternehmen auch zukünftig neue Ideen entwickeln und Impulse für die gesamte Branche geben – ob durch neue Formate in den Nachbarschaftsbüros, digitale Angebote oder mit ganz neuen Mitteln. Das erwarten auch die Unternehmen im CHEMPARK von ihrem Chemieparkmanager und -betreiber. Dazu bleibt CURRENTA auch nach den Befragungen für den Akzeptanzbericht im ständigen Austausch mit Bürgern, Anwohnern sowie politischen und gesellschaftlichen Vertretern. Denn sie entscheiden letztendlich darüber, ob der eigene Anspruch erfüllt wird: nicht nur akzeptiert, sondern wirklich gewollt zu sein.

„Politik Curier“: Digitale Ausgabe will noch individueller informieren
„Politik Curier“: Digitale Ausgabe will noch individueller informieren
Chemie – im wahrsten Sinne des Wortes – live erleben konnten die Besucher beim neunten Tag der offenen Tür der Chemie im CHEMPARK
Chemie – im wahrsten Sinne des Wortes – live erleben konnten die Besucher beim neunten Tag der offenen Tür der Chemie im CHEMPARK
Volles Haus im CHEMPUNKT-Büro: Ernährungsmediziner Dr. Rudolf Kochs erklärt die Unterschiede zwischen „guten“ und „bösen“ Fetten
Volles Haus im CHEMPUNKT-Büro: Ernährungsmediziner Dr. Rudolf Kochs erklärt die Unterschiede zwischen „guten“ und „bösen“ Fetten

Wir sagen Danke

Mit dem zweiten Akzeptanzbericht haben wir erneut viele Einblicke gewonnen. Dafür bedanken wir uns bei allen, die uns in Befragungen ihre persönliche Perspektive auf CHEMPARK und CURRENTA offengelegt haben. Die in den Befragungen und im Bericht beleuchteten Aktivitäten können dabei immer nur ein Ausschnitt sein. Tatsächlich sind Nachbarschaftskommunikation und das Engagement für Akzeptanz eine gemeinsame Aufgabe für alle Mitarbeiter: 

 

 

vom Azubi über den Betriebsrat bis zum CHEMPARK-Leiter und zur Geschäftsführung. Alle bringen sich ein – ob im CHEMPUNKT, bei offiziellen Anlässen oder im Gespräch mit Familie und Freunden. Bewusst oder unbewusst – jeder ist Botschafter des Unternehmens und trägt so zu einer gelungenen Kommunikation an den Standorten und darüber hinaus bei. 

x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.