Repräsentative Ergebnisse aus der Quantitativen Befragung

Nachbarschafts- und Stakeholder-Kommunikation auf dem Prüfstand 

Ergebnisse an den drei Standorten

Wie zufrieden sind die Bürger und Stakeholder mit den bestehenden Kommunikationsaktivitäten?
Welche Themen und welche Faktoren sind für die Akzeptanz des CHEMPARK wichtig? Diese Fragen standen im Zentrum der Befragung an den Standorten. Im Folgenden werden die Ergebnisse im Detail erläutert.

Gute Noten für Nachbarschaftskommunikation

Wie beurteilen Sie die Aktivitäten der Nachbarschaftskommunikation des CHEMPARK?

  • Bürger   Stakeholder
  • 19%
    13%
    Sehr positiv
    52%
    50%
  • 57%
    58%
    Eher positiv
    37%
    47%
  • 8%
    11%
    Eher negativ
    0%
    2%
  • 3%
    1%
    Sehr negativ
    0%
    0%
  • Werte 2015

Eine große Mehrheit der Bürger an den drei Stand­orten bewertet die Nachbarschaftskommunikation positiv – allerdings sind es etwas weniger als 2015. Wer das Nachbarschaftsbüro CHEMPUNKT kennt, gibt ein positiveres Feedback. Ein Beleg für die Bedeutung dieser Anlaufstelle. Herausforderung für die Kommunikatoren vor Ort: Wer keine CHEMPARK- Mitarbeiter im Bekanntenkreis hat oder nicht unmittelbar am Werksgelände wohnt, hat meist kein starkes Interesse am CHEMPARK. Dies gilt es erst zu wecken. 

Die lokalen Stakeholder sehen die Kommunikation des CHEMPARK hingegen heute noch positiver als 2015. Für 92 Prozent ist sie Teil des gesellschaft­lichen und politischen Lebens (2015: 74 Prozent). Sie sind außerdem in hohem Maße überzeugt, dass die Aktivitäten die Akzeptanz des CHEMPARK fördern. Tendenziell teilen die Bürger diese Sicht, sind aber verhaltener in ihrer Einschätzung. 

Helfen die verschiedenen Aktivitäten im Rahmen
der Nachbarschaftskommunikation des CHEMPARK
dabei, die Akzeptanz des CHEMPARK zu stärken?

Bürger
16%16%
45%44%
30%31%
Stakeholder
3%2%
24%30%
70%61%
  •  
    Ja, in hohem Maße
  •  
    Ja, etwas
  •  
    Nein, eher bzw. überhaupt nicht

An der Bündelung der Kommunikation für alle Unter­nehmen im CHEMPARK wollen die Stakeholder 100-prozentig festhalten. Gleichzeitig besteht aber auch der Wunsch, dass die einzelnen Unternehmen vor Ort ergänzend mit eigenen Aktivitäten Präsenz zeigen.

Wie sollte CHEMPARK-Nachbarschafts-
kommunikation erfolgen?

Stakeholder
43%
57%
  • Es sollte ein Nebeneinander geben: Einerseits gebündelte CURRENTA/ CHEMPARK-Angebote. Andererseits sollten die einzelnen Unternehmen auch mit eigenen Aktivitäten präsent sein
  •  
    Nachbarschaftskommunikation sollte von CURRENTA / dem CHEMPARK gebündelt werden
  •  
    Jedes Unternehmen sollte einzeln kommunizieren: 0 %

Offline schlägt online: Der persönliche Draht zählt

Welche der folgenden Aktivitäten der Nachbarschaftskommunikation des CHEMPARK sind Ihnen bekannt?

Bürger
  • Tage der offenen Tür 79%
  • Ausbildungsinformationen 70%
  • Rundfahrten durch den CHEMPARK 69%
  • CHEMPUNKT-Magazin 69%
  • Informationen zu Sicherheit 60%
  • Sponsoring 58%
  • Spenden 51%
  • CHEMPUNKT-Büro 50%
  • Kooperationen 37%
  • Dialogformate 33%
  • Schulprojekte 29%
  • Website 28%
  • Soc. Media 14%
  • App 11%
Stakeholder
  • CHEMPUNKT-Büro 87%
  • Rundfahrten durch den CHEMPARK 84%
  • CHEMPUNKT-Magazin 71%
  • Sponsoring 67%
  • Tage der offenen Tür 66%
  • Spenden 65%
  • Kooperationen 61%
  • Dialogformate 57%
  • Ausbildungsinformationen 56%
  • Informationen zu Sicherheit 53%
  • Schulprojekte 45%
  • Website 35%
  • Soc. Media 29%
  • App 14%

Unter den verschiedenen Informations- und Dialog­angeboten sind Bürgern und Stakeholdern eher die persönlichen Formate bekannt: Tage der offenen Tür, Ausbildungsinformationen und Werksrundfahrten sind vielen Bürgern ein Begriff. Auch Printformate wie die Sicherheitsbroschüre sind vielen bekannt. Die Stakeholder kennen am ehesten Formate mit der Möglichkeit zum direkten Austausch: Das CHEMPUNKT-Büro, Rundfahrten und persönliche Gespräche liegen vorn. Sie schätzen demnach – wie 2015 bereits ermittelt – den persönlichen Austausch.

Digitale Angebote wie die Website, Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram oder die CHEMPUNKT-App sind noch vergleichsweise unbekannt. Das positive Feedback der Bürger aus den Fokusgruppen ist jedoch ein Hinweis, dass etwa die App Potenzial hat. Insbesondere die 18- bis 59-jährigen Bürger zeigen für Social Media und App überdurchschnittliches Interesse. 

Bekanntheit des Nachbarschaftsbüros gestiegen

Die Nachbarschaftsbüros können eine positive Bilanz ziehen: Ihre Bekanntheit unter Bürgern ist seit der letzten Befragung um deutliche 12 Prozent gestiegen. Jeder Zweite an den Standorten kennt das CHEMPUNKT-Büro nun. Und wer es kennt, weiß meist auch, dass Bürger hier eine Anlaufstelle für Fragen und persönliche Anliegen finden.

Neue Nachbarschaftszeitung sehr gut angenommen

Ein Resultat des ersten Akzeptanzberichts war das neue Nachbarschaftsmagazin CHEMPUNKT, das viermal im Jahr an alle Haushalte an den CHEMPARK-Standorten verteilt wird. Mit diesem Format sollen interessierte Bürger einen besseren Ein­blick in Themen wie Sicherheit und Umwelt bekommen und auch über anstehende Projekte informiert werden. Nach den ersten beiden Erscheinungsjahren steht nun fest: Das Format wird sehr gut angenommen. Rund 70 Prozent der Bürger und Stakeholder kennen es bereits. Und noch wichtiger: Es ist bei der Mehrheit der Bürger die beliebteste unternehmenseigene Informationsquelle zu CHEMPARK-Themen.

Welchen Kommunikationskanal wählen Sie, um sich bei konkreten Fragen rund um den CHEMPARK zu informieren?

  • Bürger   Stakeholder
  • 58%
    pers. Kontakt
    84%
  • 56%
    Website
    43%
  • 56%
    CHEMPUNKT Büro
    nicht erfasst
  • 13%
    App
    5%
  • 9%
    Social Media
    7%
  • 8%
    sonstiges
    11%

Welchen Kommunikationskanal wählen Sie, um sich generell rund um den CHEMPARK zu informieren?

Bürger
  • Lokalmedien 76%
  • Magazin 67%
  • Website 40%
  • pers. Kontakt 22%
  • Chempunkt 21%
  • Soc. Med. 15%
  • App 9%

Generell bevorzugen Bürger jedoch eine neutrale dritte Meinung: Über Projekte und allgemeine The-men rund um den Chemiepark informieren sie sich zualler­erst in den Lokalmedien. Von den CHEMPARK-Kanälen nutzen sie neben der Nachbarschaftszeitung sonst mehrheitlich nur die Website. Stakeholder suchen eher den persönlichen Kontakt. Die Website ist für sie eine gute Ergänzung.

Anders verhält es sich, wenn ein konkretes Anliegen vorliegt. Dann suchen auch Bürger den persönlichen Kontakt – zu einem bekannten Ansprechpartner oder im CHEMPUNKT-Büro. Erst danach würden sie auf der Website nach Informationen suchen.

Diese Themen zählen

Wenn Bürger Informationen suchen, dann geht es meistens um die Themen Umwelt- und Klimaschutz oder Sicherheit. Zum Beispiel möchten sie Verhal-tens­tipps bei Störfällen parat haben. Das Interesse an Aktivitäten einzelner Unternehmen ist – anders als nach den Bürger-Fokusgruppen zunächst vermutet – in der breiten Masse nicht ausgeprägt. Durchaus neugierig sind viele jedoch, in welchen Alltagsprodukten Erzeugnisse aus dem CHEMPARK stecken.

Politische und gesellschaftliche Vertreter teilen das Interesse bei den Themen Umwelt und Sicherheit. Noch wichtiger sind ihnen allerdings Wirtschaftsaspekte: Welche Projekte stehen im CHEMPARK an? 

Wie entwickeln sich die Unternehmen wirtschaftlich? Da die Entwicklung der Standortkommunen meist eng mit der des CHEMPARK zusammenhängt, stehen solche Fragen im Fokus.

Weiterhin mehr Informationen zu Investitionsprojekten gewünscht

Das Interesse an einer frühzeitigen Kommunikation bei Investitionsprojekten im CHEMPARK ist weiterhin groß: Fast alle Bürger wollen im Vorfeld von Geneh-migungs­verfahren informiert werden (82 Prozent). Lokale Stakeholder fordern dies sogar noch vehementer ein (95 Prozent). Die Zufriedenheit mit dem bisherigen Vorgehen seitens der Unternehmen im Chemiepark ist in beiden Gruppen gegenüber 2015 jedoch gesunken. Dadurch, dass keine größeren Vorhaben realisiert wurden, könnte der Eindruck einer mangelnden Infor­mation entstanden sein. Zahlreiche kleinere Projekte sind zwar kommunikativ begleitet worden, allerdings erzeugten sie im Vergleich zu Großprojekten weniger öffentliche Aufmerksamkeit. Die Kommunikation von Projekten bleibt in jedem Fall auch in den nächsten Jahren im Fokus.

Ein wichtiger Hinweis für die zukünftige Projekt­kom-munikation: Bürger bevorzugen eine Information via Lokalmedien oder Infobrief als Informationsquelle. Eine Informationsveranstaltung würden weniger als die Hälfte der Befragten besuchen. Die 18- bis 39-Jährigen informieren sich am ehesten im Internet.

Welchen Kommunikationskanal wählen Sie, um sich über geplante Projekte im CHEMPARK zu informieren?

Bürger
  • Medienberichte 72%
  • Infopost 54%
  • Informationsveranstaltung 44%
  • Projektwebsite 41%
  • CHEMPUNKT-Büro 39%
  • Telefon 21%

Sicherheit, Umwelt, Transparenz: Top-Faktoren für Akzeptanz

Analog zum CHEMPARK-spezifischen Interesse entscheiden Bürger insbesondere anhand der Faktoren Umwelt (82 Prozent) und Sicherheit (81 Prozent), ob sie ein Industrieunternehmen in der Nachbarschaft akzep­tieren oder nicht. Für direkte Anwohner besteht natur­gemäß bei beiden Themen eine persönliche Re­levanz. Mit deutlichem Abstand ist der drittwichtigste Faktor eine offene und transparente Informationskultur (53 Prozent). Diese Priorisierung der akzeptanz­fördernden Faktoren deckt sich mit den Ergebnissen aus 2015. Die Relevanz der Themen Arbeitsplätze und Aus­bildung für die Industrieakzeptanz hat hingegen deut­lich abgenommen. Angesichts einer guten Situation am Arbeits- und Ausbildungsmarkt sind die wirtschaftlichen Aspekte für die Mehrheit anscheinend kein essentieller Akzeptanzfaktor mehr.

 

Etwas anders sehen dies die lokalen Stakeholder: Einer Mehrheit bleiben acht Bereiche für ihre Akzeptanz­entscheidung sehr wichtig. Das Thema Industrieakzeptanz bleibt damit äußerst komplex. Die Gewichtung der einzelnen Faktoren verschiebt sich nur leicht. Auch bei ihnen führen Sicherheit, Umwelt sowie Offenheit und Transparenz die Liste der akzeptanzfördernden Faktoren an. Darüber hinaus wirft eine Mehrheit die Themen Arbeits- und Ausbildungsplätze, gesellschaftliches Engagement sowie Präsenz und Kompetenz des Unternehmens mit in die Waagschale. 

Welche Faktoren sind Ihnen für die Akzeptanz der Industrie vor Ort sehr wichtig?

Bürger
  • 78% Umwelt 82%
  • 75% Sicherheit 81%
  • 54% Offenheit und Transparenz 53%
  • 56% Angebot an Arbeitsplätzen 44%
  • 43% Kompetenz 44%
  • 58% Ausbildung 43%
  • 43% Wirtschaftskraft 34%
  • 40% Attr. Gehalt 31%
  • 35% Engagement 31%
  • 29% Präsenz 23%
Stakeholder
  • 89% Sicherheit 83%
  • 74% Umwelt 74%
  • 67% Offenheit und Transparenz 73%
  • 61% Ausbildung 58%
  • 56% Engagement 56%
  • 57% Angebot an Arbeitsplätzen 55%
  • 51% Kompetenz 54%
  • 47% Präsenz 54%
  • 51% Wirtschaftskraft 42%
  • 33% Attr. Gehalt 27%
Werte 2015

Wird der CHEMPARK Erwartungen gerecht?

Der CHEMPARK kann viele Erwartungen bereits heute erfüllen, schneidet bei den einzelnen Themen aber unterschiedlich gut ab. Für alle Themen gilt:
Wer von sich aus Bezug zum oder Interesse am CHEMPARK hat, findet offensichtlich ausreichend Informationen und Angebote. Denn die Bewertung der am CHEMPARK interessierten Teilnehmer fällt bei nahezu allen Themen positiver aus als bei weniger interessierten.

Umwelt
Auch wenn der CHEMPARK sein Umweltmanagement in den letzten Jahren verstärkt zum Thema gemacht hat, bleibt die Haltung von Bürgern und Stakeholdern skeptisch. Zwar stimmt jeweils eine Mehrheit (62 Prozent / 72 Prozent) der Aussage eher oder voll zu, dass der CHEMPARK verantwortungsbewusst mit der Umwelt umgehe. Allerdings sind es weniger als 2015 und nicht genug, um dem hohen Stellenwert des Akzeptanzfaktors Umwelt gerecht zu werden. Positiv anzumerken ist, dass der CHEMPARK mit diesem Wert besser abschneidet als die Industrie insgesamt. In einer bundesweiten Umfrage attestierten nur 15 Prozent der Bürger der Industrie, dass sie genug für Umwelt- und Klimaschutz tue.

 

Sicherheit
Konstante Wahrnehmung: Wie 2015 sind rund zwei Drittel der Bürger der Meinung, dass der CHEMPARK in ausreichendem Maße über Sicherheitsmaßnahmen informiert. Bei den Stakeholdern sind es 80 Prozent.

Offenheit und Transparenz
Mit 59 Prozent ist der Anteil der befragten Bürger, die dem CHEMPARK einen offenen und transparenten Umgang mit der Öffentlichkeit bescheinigen, gleich geblieben. Bei den Stakeholdern fällt die Zustimmung erneut deutlich positiver aus als bei den Bürgern.

Arbeit und Ausbildung
Als Arbeitgeber und Ausbilder erfüllt der CHEMPARK die Erwartungen von Bürgern und Stakeholdern sehr gut. Eine große Mehrheit schätzt die attraktiven Arbeitsplätze und das vielfältige Ausbildungsangebot. Jeweils über 90 Prozent beider Gruppen sehen im Chemiepark darüber hinaus einen Garanten für Arbeits­plätze und Wohlstand in der gesamten Region – und damit etwas mehr als 2015. Allerdings zahlt dies nicht mehr so stark auf die Akzeptanz des CHEMPARK ein. Die Rolle als Arbeitgeber und Ausbilder wird zwar erwartet, ist aber nicht mehr so entscheidend für die Zustimmung vor Ort.

Inwieweit schreiben Sie dem CHEMPARK folgende Attribute zu? (Bürger)

  • Stimmen voll und ganz zu
  • Stimmen eher zu
  • Werte 2015
    • 23%
    • 24%
    • 42%
    • 42%

    Information
    zur Sicherheit

    • 16%
    • 26%
    • 46%
    • 48%

    Verantwortung
    für Umwelt

    • 15%
    • 18%
    • 44%
    • 41%

    Transparente
    Information

Inwieweit schreiben Sie dem CHEMPARK folgende Attribute zu? (Stakeholder)

  • Stimmen voll und ganz zu
  • Stimmen eher zu
  • Werte 2015
    • 23%
    • 29%
    • 57%
    • 50%

    Information
    zur Sicherheit

    • 18%
    • 27%
    • 54%
    • 51%

    Verantwortung
    für Umwelt

    • 25%
    • 30%
    • 58%
    • 52%

    Transparente
    Information

Kommunikation fördert Akzeptanz

Ein wichtiger akzeptanzfördernder Faktor fehlt bislang in der Aufzählung: Nachbarschaftskommunikation. Kennen Bürger die CHEMPUNKT-Büros, die Nachbarschaftszeitung, Social-Media-Kanäle oder lokale Dialog­formate, bewerten sie den CHEMPARK in nahezu allen Bereichen positiver als solche, die diese Angebote nicht kennen. Teilweise liegen die Einschätzungen von „Kennern“ und „Nichtkennern“ um 18 Prozentpunkte auseinander. Durch die Angebote wird somit offenbar die Vertrauensbasis gestärkt und mehr Wissen zu den einzelnen Bereichen vermittelt. Das deckt sich mit dem Ergebnis der Bürger-Fokus­gruppen, dass Vertrauen nur durch persönliche Ansprache entsteht. Ein eindeutiges Votum, die Angebote für Nachbarn fortzusetzen.

Ausbildung im CHEMPARK
Ausbildung im CHEMPARK

Ergebnisse auf Landesebene

Was verbinden Akteure in der Landeshauptstadt mit dem Chemieparkmanager und -betreiber CURRENTA? Welche Themen sind ihnen wichtig? Und welche Rolle spielt CURRENTA für die Industrieakzeptanz in ganz Nordrhein-Westfalen? Diese Fragen standen im Zentrum der Befragung auf Landesebene. 

Hohe Bekanntheit trotz neuer Akteure

Wie schätzen Sie die Präsenz und Sichtbarkeit von CURRENTA in der Industriepolitik ein?

Stakeholder
  • 17%
  • 69%
  • 6%
  • Sehr hoch
  • Hoch
  • Eher gering

Nach den Landtagswahlen im Mai 2017 haben sich Landtag und Landesregierung neu zusammengesetzt. Von den 199 Abgeordneten in der neuen Legislaturperiode sind über 100 Mandatsträger neu in das Parlament gewählt worden. Auch die Zuschnitte der Ministerien haben sich verändert. Trotz dieser Veränderungen ist es aber anscheinend schnell gelungen, das Netzwerk dieser neuen Situation anzupassen: 86 Prozent der Befragten erklärten, dass CURRENTA als industriepolitischer Akteur präsent und sichtbar sei. Damit bewegt sich die Wahrnehmung von CURRENTA auf Landesebene auf dem gleichen Niveau wie 2015.

Offener Austausch wird geschätzt

Wie schätzen Sie die Bekanntheit der Aktivitäten von CURRENTA im Bereich der politischen Kommunikation ein?

  • bekannt und bereits genutzt
  • bekannt, aber nicht genutzt
  • nicht bekannt
    • 89%
    • 8%
    • 3%

    Persönliche
    Gespräche

    • 78%
    • 17%
    • 6%

    Dialog- und
    Netzwerk-
    veranstaltungen

    • 69%
    • 22%
    • 8%

    Mitarbeit Initiativen
    für gesellschaftlichen Dialog

    • 53%
    • 36%
    • 8%

    Mitarbeit Akzeptanz-Initiativen

    • 53%
    • 33%
    • 11%

    CHEMPARK Besuche

    • 64%
    • 8%
    • 22%

    Infobrief
    „Politik Curirer“

    • 47%
    • 19%
    • 22%

    Positions-
    papiere

    • 39%
    • 28%
    • 28%

    Kommunikation bei Investitionsprojekten

Auch die Stakeholder auf Landesebene schätzen den persönlichen Kontakt mehr als geschriebene Informationen. Von den aktuellen Aktivitäten favorisieren sie Veranstaltungen wie den Parlamentarischen Abend, persönliche Gespräche und Standortbesuche zum Informationsaustausch. Social Media hingegen würden nur 25 Prozent für Informationen und Austausch mit dem Chemieparkbetreiber nutzen wollen. Aufgrund einer neuen Fragestellung kann kein detaillierter Vergleich zum ersten Akzeptanzbericht gezogen werden. Insgesamt ist die Bekanntheit der Angebote aber eher gestiegen.

Damit liegt CURRENTA mit den Dialogangeboten genau richtig: Rund 90 Prozent der Befragten haben bereits die Möglichkeit genutzt, sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen. Knapp 80 Prozent waren auf einer CURRENTA-Veranstaltung zu Gast. Eine deutliche Mehrheit schätzt das Unternehmen aus diesen Erfahrungen heraus als transparenten und offenen Gesprächspartner (89 Prozent). 

Empfinden Sie CURRENTA als transparent und offen?

Stakeholder
  • 28%
  • 61%
  • 3%
  • Ja, voll und ganz
  • Ja, eher
  • Nein, eher weniger

Themenvielfalt gefragt

Ob in persönlichen Gesprächen oder im Newsletter „Politik Curier“ – CURRENTA hat in der Landeshauptstadt viele Themen zu bedienen. Ein mehrheitliches Interesse findet sich unter allen Befragten gleichermaßen nur beim Klima- und Umweltschutz sowie bei aktuellen Sachlagen. Sonst gehen die Interessen der Stakeholder weit auseinander – von Themen wie Ausbildung über Energieversorgung bis hin zu Standortentwicklung und Genehmigungsverfahren. Anders als an den Standorten gibt es auf Landesebene nur wenig gemeinsame thematische Schwerpunkte unter den Stakeholder-Gruppen.

Aktiv mitgestalten

Beim Austausch über unterschiedliche Themen bleibt es jedoch nicht. Bekannt ist einer deutlichen Mehrheit der Befragten auch, dass sich CURRENTA in unterschiedlichen Initiativen für Industrieakzeptanz und den gesellschaftlichen Dialog engagiert. Einige der Akteure haben an Aktivitäten von Initiativen wie dem „KlimaDiskurs.NRW“, dem Chemiegipfel oder „Dialog schafft Zukunft“ bereits selbst teilgenommen.

Setzt sich CURRENTA ausreichend für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein mit dem Ziel, zu mehr Industrieakzeptanz vor Ort beizutragen?

  • Ja
    68%
    64%
  • Nein
    21%
    22%
  • Werte 2015

Insgesamt trifft CURRENTA mit den Aktivitäten weiterhin auf großen Zuspruch. Rund zwei Drittel halten die Aktivitäten für ausreichend. Allerdings sind mehr als 2015 der Meinung, der Chemieparkbetreiber müsse noch mehr unternehmen. Das Gleiche gilt für den Einsatz des Unternehmens für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Knapp zwei Drittel sind damit zufrieden, aber rund 22 Prozent wünschen sich noch mehr Engagement.

Spitzenklasse bei Industrieakzeptanz in NRW

Wie wichtig erscheinen Ihnen die Aktivitäten von CURRENTA für die Industrieakzeptanz in NRW und den Standorten?

  • Sehr wichtig
    61%
    64%
  • Wichtig
    24%
    28%
  • Unwichtig
    0%
    3%
  • Werte 2015

Dass CURRENTA zur Industrieakzeptanz an den CHEMPARK-Standorten und in ganz NRW beiträgt, da sind sich jedoch die Befragten einig: Nahezu alle halten die Aktivitäten in diesem Zusammenhang für sehr wichtig oder wichtig. Aus Sicht der landespolitischen Stakeholder ist die Bedeutung seit 2015 sogar noch gestiegen. Macht CURRENTA das in ihren Augen zum Vorreiter in Sachen Industrieakzeptanz? Davon sind 22 Prozent überzeugt. 53 Prozent sehen CURRENTA vorn mit dabei. Auch hier wird sich CURRENTA in Zukunft also weiter anstrengen müssen, um die hohen Erwartungen zu erfüllen.

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