Grusswort Gewerkschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Akzeptanzbericht ist inzwischen eine gute Tradition in der Kommunikationspolitik des Unternehmens. Wir wissen, dass die chemische Industrie und insbesondere die Regionen mit Chemieparks immer wieder um Vertrauen werben müssen. Heutzutage ist es nicht selbstverständlich, dass die Menschen die riesigen Potenziale der chemischen Industrie für Wachstum und gute Arbeit anerkennen. Vertrauen und Akzeptanz brauchen Zeit, kontinuierliche Beteiligung von Bürgern sowie transparente Information gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Bei CURRENTA haben sich Arbeitnehmervertretung und Unternehmensvertreter in besonderer Weise dem Dialog und der öffentlichen Kommunikation verpflichtet. Die Einrichtung von Nachbarschaftsbüros sowie die Fortführung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Akzeptanzberichtes sind dafür ein hervorragender Beleg.

 
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) unterstützt diesen Dialog und hält diesen angesichts der neuen und vielfältigen Herausforderungen im Kontext der Klimaschutzziele für zwingend, wenn nicht sogar für existentiell. Industrieakzeptanz schwindet, obwohl in der chemischen Industrie innovative und umweltschonende Prozesse und Produkte vorangetrieben werden. Und mehr noch, die Energiewende ohne Chemie nicht denkbar ist.

Wir wissen, die Energiewende ist ein verabredeter gesellschaftlicher Konsens. Aber sie muss sozial gerecht, wirtschaftlich vernünftig und ökologisch verantwortungsvoll gestaltet sein. Sichere und bezahlbare Energie ist unabdingbar für Bürger, für industrielle Arbeitsplätze und für Investitionen in NRW.

Bild: IG BCE
Bild: IG BCE

Dies gilt in ganz besonderer Weise für unsere energieintensiven Unternehmen, die Preisstabilität und Versorgungssicherheit benötigen. Ebenso sind der flächendeckende Ausbau von Netzen und der Aufbau von Speicherkapazitäten wichtige Bausteine einer verantwortungsvoll gesteuerten Energiewende.
In der chemischen Industrie setzen wir uns aktiv für die Verbindung von ökonomischen Zielen mit einer sozialen und ökologischen Gestaltung ein, die die Nachhaltigkeitsperspektive einschließt.
In unserer Initiative „Chemie3“ gemeinsam mit dem Verband der Chemischen Industrie, dem Bundes­arbeitgeberverband Chemie unterstützen wir ganz praktisch Unternehmen in nachhaltigen Projekten. Dies geschieht im engen Dialog mit Politik, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft.

Der Akzeptanzbericht von CURRENTA gehört dazu und steht für eine gelungene Kommunikationspolitik. Wir wünschen uns, dass dieser Dialog zwischen Unternehmen, Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft ein Vorbild für viele andere Unternehmen ist.

Herzlichst, 

Ihr Frank Löllgen
Landesbezirksleiter IG BGE Nordrhein

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