27. April 2016Prüfkompetenz hoch zwei

Leistungsspektrum auf 13 zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen ausgebaut

TECTRION Mitarbeiter führt eine Ultraschallprüfung mit Phased-Array-Technik durch.
TECTRION Mitarbeiter führt eine Ultraschallprüfung mit Phased-Array-Technik durch.

Mit der Dichtheitsprüfung mithilfe des Prüfgases Helium und der Ultraschallprüfung in Verbindung mit modernster Phased-Array-Technik baut der Industriedienstleister Tectrion sein Leistungsspektrum auf nunmehr 13 zerstörungsfreie Werkstoffprüfverfahren aus. Die beiden neuen Verfahren lassen noch weniger Raum für Undichtigkeiten oder Risse und erhöhen die Prüfsicherheit enorm.

Ob Stillstand, Instandhaltung oder Wartung – die Prüftechnikexperten des Industriedienstleisters erkennen mithilfe zerstörungsfreier Prüfverfahren selbst kleinste Veränderungen, die das menschliche Auge nicht sehen kann. Die Ultraschallprüfung mit Phased-Array-Geräten (Gruppenstrahlertechnik) erkennt Inhomo-genitäten aller Art sowohl im gesamten Querschnitt als auch auf den Oberflächen von Prüfgegenständen aus schallleitfähigen Werkstoffen. "Wir wenden dieses Verfahren zunehmend zur Schweißnahtprüfung, Halbzeugprüfung an Rohren und Blechen, Korrosionsprüfung, Flächenscan und Wanddickenmessung an. Schädigungen wie Risse oder korrosive Flächenabträge lassen sich dadurch zweifelsfrei nachweisen", so Reiner Lemke, Leiter der Schweiß- und Prüftechnik bei Tectrion. Zum Vergleich: Während die herkömmliche Ultraschallprüfung lediglich mit einer Schallwelle funktioniert, sind es bei Phased Array-Geräten 64 Schallwellen. Dabei wird das gesamte Prüfvolumen erfasst, sodass sich Schäden selbst bei komplizierten, geometrischen Bauteilen feststellen lassen.

Mithilfe der Dichtheitsprüfung mittels Prüfgas als weiteres Verfahren können kleinste Leckraten und Undichtigkeiten, insbesondere an Bauteilen und Komponenten, die unter Vakuum oder Druck stehen, lokalisiert werden. "Typische Anwendungsbereiche bei unseren Kunden sind u.a. Wärmeaustauscher, Behälter, Kolonnen und Rohrleitungen, die besonders hohen Anforderungen standhalten müssen", zählt Lemke auf. Wesentlicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Verfahren: die höhere Nachweisgrenze. Bearbeitungs- oder Montagefehler und sogar defekte Dichtungen lassen sich so aufspüren. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Bauteile nach der Prüfung nicht nass oder durch ein Prüfmittel verunreinigt sind. Die beiden neuen Verfahren haben sich für TECTRION und deren Kunden in der Praxis bewährt. "Die Prüfsicherheit ist noch weiter gestiegen und genau das", hebt Reiner Lemke hervor "ist das entscheidende Qualitätsmerkmal für unsere Kunden."

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