19. November 2019Rüsten für die digitale Zukunft

Currenta bei moderner Ausbildung vorne

Moderne Ausbildung bedeutet heutzutage auch Arbeit mit moderner Technik. So lernen die Auszubildenden im MultiPlantCenter4.0 auch mit Tablets.
Moderne Ausbildung bedeutet heutzutage auch Arbeit mit moderner Technik. So lernen die Auszubildenden im MultiPlantCenter4.0 auch mit Tablets.

Leverkusen – Eine Ausbildung nach den modernsten Standards, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben: Mit diesem Ziel hat Currenta im Oktober 2018 das MultiPlantCenter 4.0 eingeweiht. In dem weitgehend digitalisierten Ausbildungsbereich wird seitdem schwerpunktmäßig der Chemikantennachwuchs für den Chempark auf 220 Quadratmetern praxisnah und digital auf die berufliche Zukunft vorbereitet. Und das mit Erfolg, wie Wilhelm Heuken, Leiter der Bildung bei Currenta, das erste Jahr des Ausbildungsbetriebs resümiert: „Es stellt sich heraus, dass wir den richtigen Weg gewählt haben.“ Die Auszubildenden profitieren besonders davon, dass verschiedene Disziplinen wie Verfahrens-, Anlagen- oder Labortechnik unter einem Dach unterrichtet werden, die verschiedenen Anlagenteile im Ausbildungsbetrieb miteinander vernetzt sind und sich das Ausbildungskonzept seit der Inbetriebnahme ständig weiterentwickelt hat. Des Weiteren sind auch Ausbildungsmodule unterschiedlicher Berufsbilder, wie zum Beispiel Pharmakanten, Produktionsfachkraft Chemie, Industriemechaniker möglich. „Wir agieren mit der Ausbildung im MultiPlantCenter4.0 flexibler und haben das Thema Digitalisierung einbezogen“, fasst Heuken zusammen. Dadurch werden die Nachwuchskräfte auch gezielt darauf geschult, in Zukunft die Kundenwünsche in Richtung Digitalisierung besser umsetzen zu können.

Die Auszubildenden bestimmen selbst mit
Zum ständigen Verbesserungsprozess der Ausbildung im MultiPlantCenter4.0 gehört, den Auszubildenden genügend Freiräume für ihre eigene Entwicklung zu geben. „Wir lassen den Nachwuchs in die Gestaltung der Ausbildung eingreifen und können damit neue Impulse für die Ausbildung setzen“, hebt Wilhelm Heuken hervor. So können sie beispielsweise bei der Gestaltung der Arbeitsräume mitbestimmen. Dabei setzen die Ausbildungsleiter vor allem einen Fokus darauf, dass sich die Nachwuchskräfte in der modernen Arbeitsumgebung gegenseitig vernetzen können – entweder im eigens geschaffenen Besprechungsbereich, oder über digitale Tools, wie Tablets oder Cloud-Dienste. Das Credo: Wachstum durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Mit diesem Konzept hat sich auch gezeigt, dass die Nachwuchskräfte Startschwierigkeiten besser überwinden konnten. Die moderne Einrichtung und Beleuchtung des Bereiches sorgt zusätzlich für ein gutes Arbeitsklima.

Neue Ausbildungsberufe mit Umweltschwerpunkt gehen in die dritte Runde
Nicht nur bei der Infrastruktur seiner Ausbildung, sondern auch der Breite seiner Ausbildungsfelder richtet sich Currenta auf die Bedürfnisse der Zukunft aus. So läuft derzeit die Bewerbungsphase für den neuen Ausbildungsjahrgang der Berufe Fachkraft für Abwassertechnik und Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, die der Chemieparkbetreiber seit 2018 anbietet und im Sommer 2020 wieder startet. Die Berufe sind vor allem für die Interessenten spannend, die bereits während der Ausbildung mit modernster Technik arbeiten und für eine saubere Umwelt sorgen wollen. Dabei gehört die Bedienung von modernen Großanlagen zu den täglichen Aufgaben: Als Abwassertechniker steuert man industrielle Kläranlagen, als Kreislauf- und Abfallwirtschaftler die Sonderabfallverbrennungsanlage. Allerdings kommt handwerkliches Geschick ebenfalls nicht zu kurz, da der Auszubildende kleine Wartungen an den Maschinen selbst vornehmen muss. Weitere Informationen zu diesen beiden Berufen befinden sich auf karriere.currenta.de, Informationen zu über 20 Ausbildungsberufen im Chempark stehen auf ausbildung.chempark.de.

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