Organische Spurenanalytik

Organische Spurenanalytik

Die organische Spurenanalytik ist eine spezielle Disziplin der chemischen Analytik. Sie umfasst die Analyse toxischer und hochtoxischer Verbindungen bis in den Ultraspurenbereich in allen Matrices.

In der Produkt- und Umweltanalytik stehen zum Beispiel Dioxine und Furane, Polychlorierte Biphenyle (PCB) und andere chlororganische Verbindungen, N-Nitrosamine sowie deren Vorläuferprodukte im Fokus.

Unsere Ergebnisse können für Migrationsstudien verwendet werden, für die Arbeitsbereichsüberwachung oder bei Brand- und Störfallereignissen. Darüber hinaus dienen sie zur Prozess- und Produktoptimierung.

Leistungsdetails der organischen Spurenanalytik

Dioxine

Die Gruppe der Dioxine stellt besondere Ansprüche an die Spurenanalytik. So liegen die nachzuweisenden Substanzen im Bereich von Femto- bis Pikogrammbereich. Zudem handelt es sich bei Dioxinen nicht um Einzelstoffe sondern um Stoffgemische mit unterschiedlicher Zusammensetzung der Kongenere. Daher sind eine aufwendige Probenvorbereitung, eine leistungsstarke Chromatographie und eine empfindliche Detektion mittels hochaufgelöster Massenspektrometrie die Voraussetzung für diese Analytik im Ultraspurenbereich.

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Nitrosamine

Für die Stoffgruppe der Nitrosamine gilt aufgrund der Kanzerogenität ein Minimierungsgebot. Wir bieten Kontrollmessungen an Werkstoffen, Rohstoffen und Luftproben an. Analysiert wird üblicherweise analog der BGI 505-23 mittels GC-TEA (Thermo Electron Analyzer, Chemilumineszensdetektor) oder hochaufgelöster Massenspektrometrie (GC-HRMS), welche eine Steigerung der Nachweisempfindlichkeit gegenüber dem TEA um den Faktor 10 ermöglicht.

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Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Bei den Polychlorierten Biphenylen (PCB) handelt es sich häufig um Gemische aus den insgesamt 209 Einzelkongeneren. PCBs sind in Staubproben, Materialproben wie Baustoffe, Wischproben von Oberflächen und in Raumluftproben zu finden. Die Analytik der PCBs wird nach Extraktion und Aufarbeitung mittels Gaschromatographie als Trennverfahren und Massenspektrometrie als Detektionsverfahren (GC-MS) durchgeführt.

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Perfluorierte Tenside (PFT)

Bei den PFTs handelt es sich um perfluorierte Tenside. Diese bestehen wie herkömmliche Tenside auch aus einem hydrophilen und einem hydrophoben Teil, allerdings sind alle Wasserstoffatome im hydrophoben Teil durch Fluoratome ersetzt worden. Die PFTs zeigen neben chemischer Stabilität und Wasserabweisung auch durch schmutz- und fettabweisende Eigenschaften. Diese Vorteile sind gleichzeitig auch Nachteile, da die PFTs in der Umwelt nahezu nicht biologisch abgebaut werden. Analysiert werden diese Stoffe mittels LC-MS.

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Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Die Stoffgruppe der Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) umfasst viele Verbindungen, die als karzinogen oder genotoxisch eingestuft werden. PAKs werden in der Umwelt überall gefunden, da sie durch Rauch oder anderen Abgasen in die Luft gelangen und von dort durch z. B. Niederschläge verteilt werden. Die zu untersuchenden Proben werden überwiegend im Soxhlet extrahiert und mittels Gaschromatographie als Trennverfahren und Massenspektrometrie als Detektionsverfahren (GC-MS) analysiert.

Permeationsuntersuchungen nach DIN EN 374-3

Gerade in der chemischen Industrie werden viele Chemikalien gehandhabt. Um mit den Chemikalien sicher umzugehen ist entsprechende Schutzkleidung unabdingbar. Wir testen verschiedenste Schutzmaterialien (z. B. Handschuhe, Schutzanzüge, Stiefel, etc.) auf ihre Beständigkeit gegen eine Vielzahl von Chemikalien.

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