Freitag - 16. März 2018
Nachbarschaftszeitung Chempunkt

Mit Gefühl und Präzision

Schichtmeister tanzt aus Leidenschaft
Tänzer und Schichtmeister Karsten Korfkamp im Einsatz: Auf dem Parkett und in der Sonderabfallverbrennungsanlage sorgt er für präzises Teamwork.
Tänzer und Schichtmeister Karsten Korfkamp im Einsatz: Auf dem Parkett und in der Sonderabfallverbrennungsanlage sorgt er für präzises Teamwork.

Dormagen, 16. März 2018 – Karsten Korfkamp liebt und beherrscht das Komplexe – beruflich und privat. Als Schichtmeister in der Sonderabfallverbrennungsanlage Dormagen überwacht er hochkomplexe Prozesse, als Formationstänzer kombinierte er Jahre lang Synchronität, Technik und Emotion:

Die Musik beginnt zu spielen, 3.000 Augenpaare sind auf Karsten Korfkamp gerichtet. Mit seiner Tanzpartnerin legt er einen feurigen Paso Doble aufs Parkett. Neben ihm sieben weitere Paare. Ihre Bewegungen stets synchron. Von der Tribüne der Punktrichter aus lässt sich das gut erkennen. Am Ende belohnen sie Korfkamps Team für die Darbietung mit dem vierten Platz. Das war vor gut 17 Jahren – bei der deutschen Meisterschaft für lateinamerikanische Formationstänze.

Die Leidenschaft fürs Tanzen entdeckte Korfkamp erst spät. 1993 setzte er den Fuß zum ersten Mal in eine Tanzschule. „Als ich siebzehn war, schenkten mir meine Eltern einen Tanzkurs. Weil sie der Meinung waren, dass ein Junge in dem Alter ordentlich tanzen können sollte.“ Pflichtbewusst absolvierte er den Kurs. Doch schon bald entwickelte sich mehr daraus: „Nirgendwo sonst konnte ich meine Emotionen so ausleben wie beim Tanzen. Auch die Gemeinschaft, die ich dort erlebte, war etwas Besonderes. Das wollte ich nicht aufgeben. Also blieb ich“, so Korfkamp.

Schon bald kam er vier bis fünf Mal die Woche. Trainierte und hospitierte in anderen Kursen. Er wurde immer besser und schaffte es schließlich in die Bundesliga. Die Krönung: Der vierte Platz bei den deutschen Meisterschaften 2001. Keine Kleinigkeit. Denn lateinamerikanische Formationstänze sind anspruchsvoll. Nicht nur Haltung und Technik müssen stimmen. Gerade bei lateinamerikanischen Tänzen spielt Gefühl eine wichtige Rolle, bei Formationstänzen zusätzlich die Synchronität. „Man tanzt zusammen mit sieben anderen Paaren. Jede Bewegung muss exakt sitzen, synchron sein. Das geht nur mit einer Menge Training“, erklärt der 42-Jährige.

Seit 2001 arbeitet Korfkamp als Chemikant im Chempark Dormagen. Seinen Meister absolvierte er damals, während er für die deutschen Meisterschaften trainierte. Irgendwann wollte er diese Doppelbelastung nicht mehr. Er entschied sich schließlich für Beruf und Familie und legte seine tänzerische Karriere auf Eis. Mittlerweile ist Korfkamp Schichtmeister der Sonderabfallverbrennungsanlage und überwacht die hochkomplexen Verbrennungsprozesse. In der Anlage werden Abfälle umweltverträglich verbrannt. Die freigewordene Energie wiederum wird für die Dampfproduktion genutzt. Auch hier kann Korfkamp seine Freude am Komplexen ausleben. Und präzises Teamwork – das ist in der Anlage genauso gefragt wie auf dem Parkett.

Ganz hat Korfkamp das Tanzen übrigens nicht aufgegeben. Drei Stunden in der Woche unterrichtet er Zumba in einem Fitnesscenter. Und manchmal zeigt er befreundeten Paaren den einen oder anderen Kniff für ihren Hochzeitstanz. Denn Tanzen ist nicht nur ein Hobby für ihn, es hat sein Leben maßgeblich geprägt. So hat er seine Frau, die Mutter seiner Kinder, kennengelernt. „Wir haben eine Zeit lang als Paar getanzt. Die Chemie hat von Anfang an gestimmt und dann hat es irgendwann gefunkt. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Korfkamp.

Neugierig geworden? Hier sehen Sie Karsten Korfkamp in Aktion: www.youtube.com/watch?v=evsd9VgkL9I

Nachbarschaftszeitung Chempunkt
Die Geschichte von Karsten Korfkamp finden Sie auch in der neuen Ausgabe der Nachbarschaftszeitung Chempunkt, die ab kommenden Montag, 19. März 2018, rund um den Chempark Dormagen verteilt wird. Viermal im Jahr erscheint die Zeitung in einer Auflage von 250.000 Exemplaren. Die Geschichten darin drehen sich nicht zuvorderst um chemische Industrie, sondern um die Menschen in den drei Werken und in der Nachbarschaft in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Die Chempunkt-Zeitung ist Teil der Erklärkampagne „Was hast Du davon?“. Diese Nachbarschaftskampagne veranschaulicht Anwendungen, deren Rohstoffe im Dormagener Werk hergestellt werden, sowie das Engagement des Chempark, seiner Unternehmen und deren Mitarbeiter im gesellschaftlichen Leben.

Die bisherigen Ausgaben gibt es unter www.currenta.de/medien/presseserver/veroeffentlichungen.html.

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