Freitag - 16. November 2018
Kunstpaten-Aktion in Krefeld

Kreativität im hohen Alter

Senior-Künstler gestalten Skulpturen im Altenheim „Haus im Park“.
Die kreativen Senioren bemalen ihre selbstentworfenen Skulpturen mit goldener und silberner Farbe, begleitet werden sie von Künstlerin Yvonne Wilczynski. Politik- und Bürgerdialogsleiter Mario Bernards (2 v.l.) konnte vorab schon mal die Kunstwerke begutachten.
Die kreativen Senioren bemalen ihre selbstentworfenen Skulpturen mit goldener und silberner Farbe, begleitet werden sie von Künstlerin Yvonne Wilczynski. Politik- und Bürgerdialogsleiter Mario Bernards (2 v.l.) konnte vorab schon mal die Kunstwerke begutachten.

Es herrscht eine konzentrierte Atmosphäre: Zehn Senioren arbeiten im Altenheim „Haus im Park“ an ihren selbsterstellten Skulpturen. Es entstehen vierblättrige Kleeblätter, Glückskäfer oder Friedenstauben – Symbole, mit denen die betagten Künstler etwas Positives verbinden. Die älteste Kursteilnehmerin ist 92 Jahre alt, der jüngste 76. Aber bildende Kunst ist keine Frage des Alters: Das findet auch der Chempark-Manager Currenta und unterstützt den Verein Kunstpaten bei der Arbeit im „Haus im Park“. Künstlerin und Gerontologin Yvonne Wilczynski begleitet als „Kunstpatin“ die Senioren beim Schaffungsprozess: „Jeder hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Manche können sehr gut malen und zeichnen, dafür können andere besser Feilen und Schmirgeln. Ich biete jedem individuelle Hilfe an.“ Während der wöchentlichen ‚Atelierphasen‘ helfen sich die Senioren auch gegenseitig. „Alle haben sehr viel Freude an der Arbeit. Wiederholungstäter sind die Regel“, erzählt Wilczynski. Viele Projekt-Teilnehmer nahmen schon in den letzten Jahren an der Kunstpaten-Aktion teil. Es wird aber nicht ausschließlich gearbeitet. „Teil des Projekts ist es, dass die Senioren miteinander ins Gespräch kommen, lachen und gemeinsam Spaß haben“, erklärt Wilczynski.

Sonne, Mond und Sterne: Beim Kunstpaten-Projekt vergolden die Bewohner selbstgeschnitzte Formen.
Sonne, Mond und Sterne: Beim Kunstpaten-Projekt vergolden die Bewohner selbstgeschnitzte Formen.

Die Glücks-Symbole der Heim-Bewohner wurden aus einem speziellen Material, das sich sehr leicht bearbeiten lässt, gefertigt. So konnte jeder Senior aus einer von Wilczynski gefertigten Vorlage sein individuelles Kunstwerk erstellen. Jetzt fehlen nur noch die Farbtupfer: In diesem Jahr setzen die Rentner auf Gold und Silber. Im kommenden Frühjahr werden die fertigen Werke im Rahmen einer Vernissage ausgestellt. „Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Wilczynski nun schon zum dritten Mal im Hause begrüßen dürfen. Für unsere Bewohner ist dieses Kunstprojekt eine große Bereicherung und wir wissen sehr zu schätzen, dass die Firma Currenta dieses großartige Projekt unterstützt“, sagt die Leiterin des Sozialdienstes Annette Frenken. „Die Auseinandersetzung mit Kunst, das kreative Arbeiten und das gemeinsame Erleben stärken das Wohlbefinden und fördern die Lebensqualität der Senioren. Des Weiteren kann die künstlerische Tätigkeit dabei helfen, an Ereignisse aus der Vergangenheit anzuknüpfen, oder auch hilfreich sein, die aktuelle Lebenssituation zu verarbeiten.“

Politik- und Bürgerdialogsleiter Mario Bernards besuchte das „Haus im Park“ und konnte schon vorab die Arbeit der Senioren bewundern: „Man merkt sofort, wie viel Freude die Teilnehmer an dem Kunstkurs haben. Die Kunstpaten leisten eine wertvolle Arbeit, die wir gerne in unserer Nachbarschaft unterstützen. Auf die fertigen Kunstwerke bei der Ausstellungseröffnung im neuen Jahr freue ich mich schon jetzt.“

Die Kunstpaten sind ein Zusammenschluss von bildenden Künstlern, Therapeuten und Pädagogen. Sie ermöglichen Menschen, denen der Zugang zu kultureller Bildung aus gesundheitlichen, sozialen oder finanziellen Gründen erschwert ist, Teilhabe an künstlerischen Projekten. Kreativität wird dabei als Teil des Alltags vermittelt. In jeder Phase des Lebens eröffnet sie Entwicklungschancen und trägt zum Gefühl der Selbstbestimmung bei. Ein aktueller Schwerpunkt des Vereins sind Programme für ältere, demenziell veränderte Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Currenta fördert diese Programme an den Standorten Krefeld-Uerdingen, Leverkusen und Dormagen.

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