Pressemitteilung

Neues Kapitel für den nachhaltigen Chempark: Erster Uerdinger Elektrodenkessel geht in Betrieb

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Symbolische Inbetriebnahme: (v.l.n.r.) Sascha Noske, Tim Hartmann, Frank Meyer, Silke Krebs, Axel Pompe, Detlef Rennings

Flexibilität macht Energie für Chempark-Kunden dauerhaft wettbewerbsfähig – Wichtiger Schritt für die zukunftssichere Ausrichtung des Chempark-Standorts Uerdingen

Der Chemieparkbetreiber Currenta nimmt den ersten Elektrodenkessel im Chempark Krefeld-Uerdingen in Betrieb. Die Anlage erzeugt künftig bis zu 60 Tonnen Dampf pro Stunde und versorgt damit die ansässigen Produktionsbetriebe mit Prozesswärme. Eine zweite, gleichgroße Anlage befindet sich noch im Bau. An der Inbetriebnahme nahmen auch Silke Krebs, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, und der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer teil.

Mit dem neuen Elektrodenkessel K10 treibt Currenta den Kohleausstieg am Standort Krefeld-Uerdingen voran: Der Kessel ersetzt schrittweise die bestehenden, kohlebetriebenen Kesselanlagen. Da er mit Strom betrieben wird, kann der Dampf – bei Einsatz von erneuerbaren Energien – perspektivisch vollständig  klimaneutral erzeugt werden. Durch den reduzierten Einsatz von Kohle erwartet Currenta eine Verringerung der CO₂‑Emissionen um bis zu 50.000 Tonnen pro Elektronenkessel und Jahr. Krefeld-Uerdingen ist damit der dritte Chempark-Standort, an dem Currenta diese Technologie einsetzt. In Leverkusen und Dormagen sind drei Elektrodenkessel bereits seit mehreren Jahren erfolgreich in Betrieb.

Standortübergreifend der vierte „großindustrielle Wasserkocher“

Silke Krebs, Staatssekretärin im NRW-Wirtschaftsministerium betonte die Signalwirkung des Projekts: „Der Start des Elektrodenkessels K10 markiert für den Chempark Uerdingen ein neues Kapitel industrieller Transformation. Wo über Jahrzehnte kohlebetriebene Anlagen die Energieversorgung sicherten, entsteht nun ein modernes, flexibles und perspektivisch klimaneutrales System, das Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz miteinander verbindet. Dieses Projekt steht sinnbildlich für den Wandel einer gesamten Industrie – weg von fossilen Energieträgern, hin zu einer nachhaltigen und zukunftssicheren Produktion.“

Currenta-CEO Tim Hartmann zur Inbetriebnahme: „Mit dem ersten der zwei geplanten Uerdinger Elektrodenkessel schlagen wir ein neues Kapitel auf, der klimaneutral erzeugte Dampf ist ab sofort auch in Uerdingen verfügbar. Das ist auch ein Bekenntnis zur zukunftssichernden Ausrichtung dieses Standorts und zu einer Industrie, die in Europa nur dann Zukunft hat, wenn sie sich verändert. Dieses Investment sendet ein klares Signal: Wir glauben an den Chemiestandort Uerdingen.“

Für Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer setzt die Investition in den neuen Elektrokessel „ein doppeltes Ausrufezeichen: Es ist ein Zukunftsbekenntnis, das den Industriestandort Krefeld stärkt und gleichzeitig deutlich macht, dass dies sehr wohl mit dem Ziel der Klimaneutralität vereinbar ist. Ein solches unternehmerisches Engagement ist wichtig für Krefeld, denn die Industrie ist das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandorts und als Arbeitgeber für tausende Beschäftigte und ihre Familien unverzichtbar”, so Meyer.

Detlef Rennings, Vorsitzender des Gesamtkonzernbetriebsrats der Currenta Gruppe, hebt die Wichtigkeit des Investments für die Sicherung des Uerdinger Standorts hervor: „Dieses Investment ist ein wichtiges Bekenntnis zum Standort Uerdingen und vor allem zu den Menschen, die hier arbeiten – und das in wirtschaftlich sehr schwierigem Fahrwasser. Moderne, wettbewerbsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für sichere Arbeitsplätze – deshalb begrüßen wir, dass Unternehmen und Standortpartner gemeinsam in die Zukunft unseres Standorts investieren.“

Dampf gehört in einem Verbundstandort wie dem Chempark zu den zentralen Elementen der Energieversorgung. Über das weitverzweigte Rohrleitungsnetz versorgt Currenta die ansässigen Betriebe und Anlagen mit diesem unverzichtbaren Medium, das vor allem zur Wärmeversorgung chemischer Produktionsprozesse benötigt wird.

Der Elektrodenkessel K10 zeichnet sich neben seiner hohen Leistung durch eine automatische und datenbasierte Steuerung aus. Die Anlage kann ihre Leistung deutlich schneller anpassen als konventionelle Kessel und so flexibel auf schwankende Bedarfe und Strommarktsignale reagieren. Damit unterstützt der Kessel perspektivisch auch die Integration erneuerbarer Energien in die industrielle Energieversorgung.

Flexible Reaktion auf schwankende Bedarfe und Strommarktsignale

„Kohle war gestern. Unsere neu hochmoderne Anlage in Uerdingen reagiert in Sekunden und stabilisiert so das Netz. Diese Flexibilität macht Energie für unsere Kunden dauerhaft wettbewerbsfähig und wir gestalten aktiv die Energietransformation“, betont Axel Pompe, Leiter der Business Unit Energy bei Currenta.

Möglich wurde K 10 durch eine gemeinsame Investitionsentscheidung von Currenta und seinen Standortpartnern Bayer, Covestro und Lanxess. Ein zweiter Elektrodenkessel befindet sich bereits im Bau, die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Für beide Elektrodenkessel am Standort Krefeld-Uerdingen ist ein Investitionsvolumen von insgesamt knapp 50 Millionen Euro vorgesehen.

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Der neue Elektrodenkessel kann bis zu 60 Tonnen Dampf pro Stunde produzieren.

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